24h Rennen Nürburgring

Vergangenes Wochenende stand für Stefan wieder ein Highlight auf dem Programm: Das 24-Stunden-Rennen am Nürburgring, bei dem er die Fahrer des Pinta-Racing-Teams betreute.

Das Rennen in der „Grünen Hölle“ der Eifel ist sowohl für Fahrer als auch Betreuer eine außerordentliche psychische und physische Herausforderung. Es gilt in 24 Stunden die 25,9 km lange und sehr anspruchsvolle Nordschleife des Nürburgrings so oft wie möglich zu passieren.

Stefan war mittendrin im Renngeschehen als Coach des Pinta-Racing-Teams, das in diesem Jahr sehr prominent besetzt war: Der professionelle Rennfahrer Altfrid Heger, Jörg van Ommen, der seine größten Erfolge in der DTM feierte, sowie Manuel Lauck und Michael Illbruck gingen im Porsche an den Start.

Stefans Aufgabenbereich umfasste dabei, die einzelnen Fahrer vor und nach ihrem Renneinsatz zu begleiten. Die Sportler wurden mental eingestimmt, körperlich durch spezielle Getränke und Ernährung vorbereitet und abschließend bis zur Boxengasse gebracht. Dort half Stefan beim Fahrerwechsel und versorgte im Anschluss den gerade im Einsatz gewesenen Piloten. Besondere Bedeutung hat in der ersten Phase nach dem Rennen eine umfassende Regeneration. Dabei spielte der FTR-Komplex von CADION, ein komplex zusammengesetztes Präparat zur Unterstützung der Erholung, eine wichtige Rolle. Des Weiteren wurden spezielle Energie-Riegel angeboten und der Flüssigkeitshaushalt wieder ausgeglichen. Nach der Dusche sorgte Stefan mit einer muskelentspannenden Massage für aktive Erholung. Es gab also jede Menge zu tun für ihn, denn es galt einen kompletten Tag lang, einen Fahrer nach dem anderen zu betreuen.

Daran, dass die Mühen sich gelohnt haben, besteht kein Zweifel. Das Ergebnis des Pinta-Racing-Teams kann sich in jedem Fall sehen lassen. Die Mannschaft fuhr eine überragende Qualifikation, bei der sie den 26. Startplatz unter rund 200 Teams erreichte. Im Hauptrennen allerdings hatte sie zunächst mit einem herben Rückschlag zu kämpfen. Bereits in der zweiten Runde war sie in einen Unfall verwickelt, bei dem sich das Auto drehte und am Streckenrand stehen blieb. Es dauerte schließlich 1,5 Stunden bis der Rennwagen zur Reparatur gebracht werden konnte. So ging wertvolle Zeit verloren und das Team rutschte auf den letzten Platz zurück. Getreu dem Motto „the fight goes on“ sorgte Stefan für die nötige Motivation und spornte die Mannschaft an, das Beste aus der Situation herauszuholen. Das Team funktionierte im weiteren Rennverlauf wie ein Uhrwerk, jeder gab sein Maximum und nach einer sensationellen Aufholjagd belegte es die 29. Position.

Alles in allem blickt Stefan auf einen extrem harten, aber mindestens genauso lohnenswerten Einsatz zurück, bei dem er durch Co-Trainer Bill Meyerhofer bestens unterstützt wurde.

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